Röntgen- und Ultraschalluntersuchung

Selbst 100 Jahre nach Entdeckung
der Röntgenstrahlen ist die
Röntgendiagnostik immer noch
das wichtigste Verfahren zur
Darstellung des Skelettsystems.

Dr. Währisch

Dr. Flaxenberg


Allerdings müssen die Informationen der Röntgenbilder immer im Zusammenhang mit den Beschwerden des Patienten betrachtet werden, da es ansonsten zu einer unzureichenden oder falschen Interpretation kommen kann. Oft wird vergessen, daß es sich bei einem Röntgenbild nur um einen einzelnen Baustein in der Gesamtbeurteilung von Erkrankungen handelt.

In der Rheumatologie sind Röntgenaufnahmen von Gelenken und Wirbelsäule unverzichtbar für die Diagnosestellung und die Verlaufsbeobachtung entsprechender Erkrankungen.

Röntgenaufnahmen

 

Frau Warm

Wir röntgen z.B.:

Iliosacralgelenke
Schädelübersichtsaufnahmen
Nasennebenhöhlenaufnahmen
Schulter in 1, 2 und 3 Ebenen
Ellenbogen in 1 und 2 Ebenen
Hand- und Fingergelenke
in 1 und 2 Ebenen
Beckenübersichtsaufnahmen
Hüftaufnahmen in 1, 2 und 3 Ebenen
Knieaufnahmen in 1 und 2 Ebenen
Retropatellaufnahmen Sprunggelenk
in 1 und 2 Ebenen
Röntgen-Thorax in 1 und 2 Ebenen
einschliesslich Breischluck

Digitales Röntgen

Das Röntgengerät wird eingestellt

Gehaltene Aufnahmen Mittelfuß, Vorfuß
Wirbelsäule HWS in 1, 2 und 3 Ebenen
Wirbelsäule BWS in 1, 2, 3 und 4 Ebenen
Wirbelsäule LWS in 1, 2, 3 und 4 Ebenen
einschliesslich Schrägaufnahmen

 

Sonographie

Für die detaillierte Diagnose
stehen heute weitere bildgebende
Untersuchungsmethoden der
Gelenke zur Verfügung. Durch
den Ultraschall (Sonographie)
läßt sich beispielsweise schnell
feststellen, ob in den Gelenken
Ergußflüssigkeit vorliegt. Auch
Erkenntnisse über Muskel- und
Weichteilveränderungen lassen
sich durch die Sonographie
gewinnen.

Dr. Währisch bei der Sonographie

...und andere
Untersuchungsmethoden

Dr. Flaxenberg bei der Sonographie

Neuere bildgebende Verfahren wie Computertomographie oder Kernspinuntersuchungen werden in der Rheumatologie nur selten benötigt. Bei unklaren Knochen- und Gelenkerkrankungen wird gelegentlich auf die Knochenszintigraphie zurückgegriffen. Nach Einspritzen einer radioaktiven Substanz in die Vene kommt es bei entzündeten Gelenken zu einer radioaktiven Anreicherung, was im Bild dargestellt werden kann. Nur in Ausnahmefällen ist bei rheumatologischen Fragestellungen der Einsatz der Computertomographie sowie der Magnetresonanztomographie (MRT bzw. Kernspin) erforderlich. Hierbei handelt es sich um Verfahren, welche Körperregionen in einer Schnittechnik darstellen.

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